Kindheitserinnerungen und Pläne

Da stehen sie. Abwartend, zu Grüppchen formiert. Man sieht ihnen ihr Alter mehr oder weniger an. Ein kleiner Schatz, eine kleine Erinnerung für den geliebten Widder. Besitztümer einer Frau, die ich nicht mehr kennengelernt habe, von der aber ab und an (und viel zu selten) erzählt wird. Eine Frau, die ich ganz sicher gemocht hätte. Aber sie starb, als meine Liebe zum Widder noch ganz jung und frisch war.

Seit ein paar Tagen finden Schätze aus ihrem Leben den Weg in unser Haus. Opa sortiert seine Schränke. Was er nicht wegwerfen mag, verteilt er an seine Kinder. So kamen unter anderem die Figuren zu uns. Abgegriffen, unvollständig und doch lösen sie in mir einen emotionalen Schub aus. Und während ich noch versuche im Alltag Zeit für mich zu bekommen, schleicht sich in meinen Kopf das nächste Projekt. Bis meine Hände dafür Zeit haben, stehen sie auf dem Tisch. Als Mahnung fürs Zeit nehmen. Für mich, für die Kinder, für Projekte und Hobbys.

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