Die Eroberung eines Garten

Anfangs skeptisch, aber unter Anleitung von Lisbeth dann deutlich souveräner erobert das Jungvolk den Garten. Lothar ist derweil in den vorderen Garten verbannt.

Das erste echte Bad. Eine Freude, ihnen dabei zuzusehen, wie sie es geniessen.

Inzwischen ist Lisbeth zu Lothar nach vorn gewandert. Die Zinkwanne ebenso. Die nächsten Wochen wird das so bleiben, bis die Jungen sich gegen ihren Vater zur Wehr setzen können. Dann sehen wir weiter.

Bergluft

Falls mich jemand sucht, ich bin in den Bergen. Oder sollte ich sagen, am Berg? Im Berg? Beim Berg?

Egal, jedenfalls ruft der Berg. Zugegeben, momentan ist da noch ziemlich langweilig. Nix los. Öde Landschaft. Ein bisschen Wiese wäre ja nett oder wenigstens mal Bäume. Na ja, alles hat seine Zeit. Gepflanzt wird später.

 

Sie wachsen und gedeihen. Meine Jüngste hatte kurz nach dem Schlupf die Theorie aufgestellt, dass die dunkleren Küken ein Geschlecht und die hellen das andere haben. Ich sagte ihr, sie soll diese Idee mal im Laufe der Zeit überprüfen. Und siehe da: zwei der dunklen Küken zeigen inzwischen deutlich den weissen Halsring, den auch der Papa trägt. Da steckt also ein Erpel drin. Die Komplettlösung werden wir bald haben, erste Federansätze sind sichtbar und bald dürfte das Piepsen auch zur Entenstimme werden.

Der Garten ruft

Meine Upcycling-Hochbeete stehen. Das erste Schnittgut ist eingefüllt. Die Beete sollen eine Seite meines zukünftigen Gemüsegarten begrenzen. Die anderen zwei offenen Seiten wird ein zu den Hochbeeten passender Zaun gegen Hunde und ggf Enten schützen.

Die ersten Pfosten für den Zaun sind geschnitten. Die Zaunfelder brachten die Hochbeetkisten mit – es sind die Deckel.

Und wir haben uns nun endlich auch an die kniffelige Arbeit unseres Tores zum hinteren Garten gemacht. Die Pfosten stehen schon eine Weile, aber das Schneiden der Gabionengitter verzögerte sich und dann fehlte Zeit. Nun können wir aber demnächst das alte altersschwache Tor gegen ein neues austauschen.

Spielhaus

Ein grosser Schub Elan beim Kind, ein Stapel Palettenbretter, Hilfe vom elterlichen Patensohn. Und eine Mama, die das Regal, das frueher einmal der Fuss eines Meerschweinchenstalles war, noch mal aufmöbelte. Und schon kann das seit einem Jahr wartende Spielhaus fertiggebaut und bezogen werden. Nur das Klappfenster fehlt noch.

Heute auf der BRALA

Dietmar Woitke und Jörg Vogelsänger gesehen. Politische Bildung für die Kinder. Rinder, Geflügel, Kaninchen und Bienen bewundert. Milchkühe bedauert. Wissen über Schafswolle kämmen und Schafarten erworben und uns im Bezug auf Schafhaltung weitergebildet. Passenden Weidezaun haben wir nebenbei ebenfalls besichtigt. Traktoren diverser Art gab es auch.

Die Tisch-Stuhl-Kombination ließen wir da. Sie hatte die falsche Farbe. 😉 Über den Preis kann man auch streiten, aber ich denke er war fair. Das Schaf musste auch dort bleiben. Aber die Enten haben jetzt eine Tränke. Die gab es in der Geflügelecke zu kaufen.

Und wo krieg ich jetzt einen alten Traktor her und zwei Sitze? Die dann natürlich grün-gelb werden müssen.

Windschutz

Ich muss gestehen, dass mir mein aktueller Job wahnsinnig viel Spass macht. Auch wenn er gelegentlich extrem anstrengend ist. Zudem erwartet mich ab Herbst eine neue, durchaus von mir gewollte, Herausforderung firmenintern.

Und neben ortsnah, nette Kollegen, meist harmonisches Miteinander und interessanten Arbeitsfeldern bietet der Job noch einen netten Nebeneffekt: ich habe auf der Terrasse endlich meinen Windschutz für den Gaskocher.

Seit Jahren beneide ich den Freund mit der Sommerküche um seinen Windschutz. Er kannte da mal einen Schlosser, sagt er dann immer. Und vor ein paar Tagen fiel mir auf: hey, ich kenne jetzt auch Schlosser. Eine Frage, eine schnelle Skizze, ein Reststück aus dem Schrottcontainer und ein klein wenig Zeit. Fertig.