Ferien

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Das mittlere Kind darf heute ausschlafen. Feierlich wurde bereits gestern Abend das Zeugnis überreicht. Das letzte Grundschulzeugnis. Raus aus der behüteten Dorfschule, die sechs Jahre lang Lernstatt und Hort war. Rein ins Gymnasium, das – im Nachgang betrachtet – weise vom Kind gewählt wurde und klein, familiär einen ähnlich schützenden Charakter ausstrahlt und lebt.

Für die Jüngste gibt es heute das erste Zeugnis mit Noten, für die Große das erste Jahreszeugnis der neuen Schule. Böse Überraschungen wird es eher nicht geben, gespannt bin ich trotzdem.

Und ab morgen haben die Kinder dann Ferien. Die Kinderrüstzeit für die zwei „Kleinen“ steht ebenso vor der Tür wie Schweden mit dem CVJM für die Große.

Chinawoche

Eine anstrengende, schlafarme aber auch bereichende Woche ist zu Ende. Gleich sitzt unser chinesisches Gastkind im Zug auf dem Weg nach Berlin. Von dort geht es nach Rom, wo die Gruppe bis Freitag bleibt bevor sie nach China zurück fliegt.

Es war in unseren Augen ein hartes Programm für die Jugendlichen. Berlin, Potsdam, Brandenburg, Dresden, Harz. Ein Familientag. Ungünstig am Sonntag, weil Shopping fiel damit aus. Dabei wollte sie so gern. Gestern gab es ein kleines Zeitfenster, wo die Kinder noch mal allein losziehen durften.

Hier gab es vorhin Tränen. Auch wenn ich mich auf ruhigere Tage freue, ich werde sie vermissen. Die Große fragte schon, ob wir nächstes Jahr wieder ein Gastkind nehmen.

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Gestern Abend gab es ein nettes kleines Abschiedsprogramm. Wieder daheim folgten ein Familienbild mit Gast, das Überreichen unseres Abschiedsgeschenkes und das Packen des Koffers. Sie hat so viele Geschenke hier gelassen, von Glücksbringer bis Tee – der Koffer ist aber genau so schwer wie bei der Anreise. :)

 

Entenstall, die Dritte

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Bezugsfertig, just in time. Die Außenfassade kommt dann in den nächsten Wochen. Holz steht schon parat, ist aber grad feucht dank Regen.

Wunderbar rot-glitzernden Fussboden werden die Enten sicher zu schätzen wissen – oder auch nicht. Ich nehme an, sie schei… drauf.

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Und eine Nestumrandung habe ich heute morgen vor der Arbeit schnell noch „geschnitzt“. damit sie einen festen Platz für die Eier haben. Vielleicht mag die Ente sich ja nächstes Jahr auch etwas länger hinsetzen. Da lasse ich mich überraschen. Züchten werden wir nicht. Vielleicht lass ich ihr ein Ei …

Entenhaus, die Zweite

Draussen strahlende Sonne, 30 Grad. Die Garage ist kühl, verlockend angenehm. Es ist Sonntag, Ruhetag. Draussen sägen und bohren ist untersagt. Aber in den eigenen vier Wänden… Und so machen wir aus der Not eine Tugend und geniessen die Kühle der Garage.

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Rohbau. Eine Dachseite braucht noch Schindeln. Die Tür noch einen Riegel. Dann ist das Haus nutzbar. Es fehlt die nette Fassadengestaltung. Die kann aber noch kommen, wenn die Bewohner eingezogen sind. Der Plan dafür steht. Material ist in Aussicht.

 

Es war ein trauriger Freitag. Ein ruhiger Freitag. Ein langweiliger Freitag. Der Arbeitstag zog sich wie Kaugummi. Aber der Lieblingsklempner zauberte mir ein Lächeln ins Gesicht, denn er hat auf seinem Heimweg etwas in unseren Garten gestellt.

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Die Badewanne für die Laufenten. Eine zweite hat er auch noch. Die darf ich nun zweckmässig aber dekorativ im Garten unterbringen.

Und ich werde eine Katze enttäuschen müssen, die meint, dass der Plattenstapel ein toller Liegeplatz ist.

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Entenhaus, die erste

Ein Boden, zwei zukünftig unterschiedlich hohe Seitenwände, zwei Giebelwände und zwei Platten für ein schiefes Dach. Das ist das Rohmaterial, das Grundgerüst des Enten-Hexenhauses. Und ich konnte nicht wiederstehen und habe grüne Dachschindeln aus Bitumen gekauft. Ein bisschen Stil muss sein.

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Familienzuwachs

In zwei Wochen sind es zwei mehr. Nein, keine Kinder, davor bewahre mich Gott. Aber zwei Zweibeiner sind es schon, auch wenn man sie von der Kategorie her als „Vierbeiner“ betrachten könnte. Jedenfalls werden in zwei Wochen zwei lustige Laufenten durch unseren Garten flitzen. Da das nun schneller als geplant ist, muss ich mich sputen und schnell das Hüttchen bauen und den Auslauf für die Eingewöhnung.

Baumarkt, ich komme! Der Gatte hat gestern vom „Hexenhüttchen“ schon mal Dachschrägen gerechnet.

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