Hexenhaus

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„Lisbeth, wat tun die da?“

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„Lothar, lass mal die Menschlein werkeln. Komm, wir nehmen ein Bad.“ „Au ja, gute Idee!“

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Und die Menschlein werkelten. Zwei Hausseiten fertig, zwei fehlen noch. Dazu die Dachblenden. Und der Schornstein vom Hexenhaus wartet auch auf seinen Einsatz.

Früchte im Garten

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Es ist einfach nur schön, zu sehen, wie es wächst und gedeiht im Garten. Wir haben bereits diverses an Gurken geerntet und noch wachsen welche nach. Etliches ist zu Currygurken geworden, weil wir so viel Gurken „roh“ gar nicht essen können. Und das bei nur zwei Pflanzen. Und zu meinen zwei gesetzten Tomatenpflanzen gesellten sich inzwischen vier „wild gewachsene“. Da war wohl halbwegs brauchbares Saatgut in Form von ehemals angegammelten Tomaten im Kompost.

Die Brombeeren reichen für Marmelade noch nicht aus, aber zum Naschen sind sie super. Die Büsche haben sich schon gut breit gemacht an der Gabionenreihe. Wir müssen schleunigst die restlichen Körbe füllen, damit die nicht zugewachsen sind, bevor alle Steine drin sind.

Zaunarbeiten

Als wir ins Haus zogen, gab es einen mehr oder weniger provisorischen Zaun, um das hintere Ende des Gartens mit Obstwiese und Kompost vom vorderen zu trennen. Als der Zaun aber nach und nach auseinanderfiel, spendierte mein Schwager ausrangierte Gabionenkörbe. Das Doppeltor, das wir gebaut hatten, hielt noch. Nun hat es das Ende seines Lebens wohl doch erreicht. Es hängt und bröckelt und ist eigentlich nur noch mit „Sie“ anzureden, damit es seinen Dienst noch tut.

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Lange habe ich darüber nachgedacht, wie ich mir ein Tor vorstelle an der Stelle. Ich mag Holz, aber zugleich wollte ich es auch ein wenig passend zu den Gabionen haben. Der Plan ist fertig. Da es sich bei unseren Körben um Gebrauchtware handelt, blieben große Stücke übrig, die keinen Korb mehr ergaben, zum Wegwerfen aber auch zu schade waren. Diese werden jetzt mit der Eisensäge um ihre Schlaufen erleichtert, dann halbiert und in einen Holzrahmen gesetzt. Fertig ist ein Torflügel. Soweit die Theorie. Die Praxis verlangt an der Stelle erst einmal stabile und einbetonierte Zaunpfähle, die das zu erwartende Gewicht der Torflügel auch halten können.

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Da der Pilot gerade Urlaub hat und das Wetter alles andere als sommerlich heiß ist, hat er gebuddelt. Bei unserem Lehmboden in der Regel kein echtes Vergnügen. Durch die fehlende Sommerhitze ist es aber machbar, weil der Boden nicht so steinhart ist wie in anderen Sommern. Fehlt noch Armierungsstahl und los gehts mit Beton gießen.

unser gemeinsames Holzprojekt, Bauphase 2 von 3

Nichts hält so lange wie ein Provisorium. Diese Weisheit zeigt sich auch bei uns immer wieder. Es begab sich vor einiger Zeit … na gut, es sind tatsächlich schon mehr als zwei Jahre … da begannen wir, unser Bett zu bauen.

Dann kam das Leben dazwischen. Wie so oft. Das Geld floss in andere, wichtigere oder als wichtiger definierte Dinge. Die Zeit ging für Familie, Job und Alltag drauf. Und man konnte ja schlafen, sehr bequem sogar. Aber nun gab es zu den Geburtstagen Baumarktgutscheine, die Freunde winkten mit dem Zaunpfahl. Jetzt gibt es Ferien für den Piloten mit Kindern aber ohne Frau. Denn die hat dank neuem Job gerade keinen Urlaub. Und während die Große in Schweden weilt und die beiden anderen gemeinsam, gegeneinander und mit Freunden spielen, nutzt der Gatte das durchwachsene bis nasse Wetter für Baumaßnahmen, die längst überfällig sind.

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Und so hat das Bett inzwischen vorn seine Blende bekommen. Und seinen Aufsatz am Kopfende nebst integrierten Steckdosen und Wechselschalter für die Nachttischlampen. Das Gegenstück der Wechselschaltung findet sich in der Blende am Fußende. Jetzt müssen noch die Kabel verlegt und angeschlossen werden, dann kommen mittig am Kopfende zwei Türen, rechts und links bleibt offen für Wecker, Bücher und Co.

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Aber heute ist es (noch) trocken, da steht das Bauprojekt der Jüngsten im Garten auf dem Programm.

Ferien

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Das mittlere Kind darf heute ausschlafen. Feierlich wurde bereits gestern Abend das Zeugnis überreicht. Das letzte Grundschulzeugnis. Raus aus der behüteten Dorfschule, die sechs Jahre lang Lernstatt und Hort war. Rein ins Gymnasium, das – im Nachgang betrachtet – weise vom Kind gewählt wurde und klein, familiär einen ähnlich schützenden Charakter ausstrahlt und lebt.

Für die Jüngste gibt es heute das erste Zeugnis mit Noten, für die Große das erste Jahreszeugnis der neuen Schule. Böse Überraschungen wird es eher nicht geben, gespannt bin ich trotzdem.

Und ab morgen haben die Kinder dann Ferien. Die Kinderrüstzeit für die zwei „Kleinen“ steht ebenso vor der Tür wie Schweden mit dem CVJM für die Große.

Chinawoche

Eine anstrengende, schlafarme aber auch bereichende Woche ist zu Ende. Gleich sitzt unser chinesisches Gastkind im Zug auf dem Weg nach Berlin. Von dort geht es nach Rom, wo die Gruppe bis Freitag bleibt bevor sie nach China zurück fliegt.

Es war in unseren Augen ein hartes Programm für die Jugendlichen. Berlin, Potsdam, Brandenburg, Dresden, Harz. Ein Familientag. Ungünstig am Sonntag, weil Shopping fiel damit aus. Dabei wollte sie so gern. Gestern gab es ein kleines Zeitfenster, wo die Kinder noch mal allein losziehen durften.

Hier gab es vorhin Tränen. Auch wenn ich mich auf ruhigere Tage freue, ich werde sie vermissen. Die Große fragte schon, ob wir nächstes Jahr wieder ein Gastkind nehmen.

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Gestern Abend gab es ein nettes kleines Abschiedsprogramm. Wieder daheim folgten ein Familienbild mit Gast, das Überreichen unseres Abschiedsgeschenkes und das Packen des Koffers. Sie hat so viele Geschenke hier gelassen, von Glücksbringer bis Tee – der Koffer ist aber genau so schwer wie bei der Anreise. :)