Urlaub im Garten

Das Hexenhaus für die Enten ist nun tatsächlich endlich fertig. Nach einem verregneten Herbst kam ein regnerischer Frühling und danach war kaum Sommer in Sicht. Aber im Urlaub meinte es das Wetter gut mit uns, so dass das Entendomizil jetzt rundherum seine Fassade nebst Schornstein hat.

Nebenbei haben wir Steine gestapelt und sind nun steinreich … und unsere noch leeren Gabionenkörbe sind nun gefüllt. Nun ziert eine wunderschöne Feldsteinbegrenzung unseren Garten und trennt Obstwiese, Gemüsegärtchen und Hausgarten.

Ich bau mir einen Zaun …

… als lustiges Upcycling-Projekt.

Mit fleissigen Helfern

Den Grossteil des Zaunes bilden die Deckel von Glastransportkisten, die bei uns in der Firma anfallen. Die Kisten selbst habe ich ja zu Hochbeeten aufgestellt. Hier und da wird sich ein Zaunfeld aus einer Palette wiederfinden, die „künstlerisch“ aufgewertet wird.

Das Gelände hinter dem Zaun soll im nächsten Jahr Gemüsegarten werden.

Der Garten ruft

Meine Upcycling-Hochbeete stehen. Das erste Schnittgut ist eingefüllt. Die Beete sollen eine Seite meines zukünftigen Gemüsegarten begrenzen. Die anderen zwei offenen Seiten wird ein zu den Hochbeeten passender Zaun gegen Hunde und ggf Enten schützen.

Die ersten Pfosten für den Zaun sind geschnitten. Die Zaunfelder brachten die Hochbeetkisten mit – es sind die Deckel.

Und wir haben uns nun endlich auch an die kniffelige Arbeit unseres Tores zum hinteren Garten gemacht. Die Pfosten stehen schon eine Weile, aber das Schneiden der Gabionengitter verzögerte sich und dann fehlte Zeit. Nun können wir aber demnächst das alte altersschwache Tor gegen ein neues austauschen.

Spielhaus

Ein grosser Schub Elan beim Kind, ein Stapel Palettenbretter, Hilfe vom elterlichen Patensohn. Und eine Mama, die das Regal, das frueher einmal der Fuss eines Meerschweinchenstalles war, noch mal aufmöbelte. Und schon kann das seit einem Jahr wartende Spielhaus fertiggebaut und bezogen werden. Nur das Klappfenster fehlt noch.

Früchte im Garten

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Es ist einfach nur schön, zu sehen, wie es wächst und gedeiht im Garten. Wir haben bereits diverses an Gurken geerntet und noch wachsen welche nach. Etliches ist zu Currygurken geworden, weil wir so viel Gurken „roh“ gar nicht essen können. Und das bei nur zwei Pflanzen. Und zu meinen zwei gesetzten Tomatenpflanzen gesellten sich inzwischen vier „wild gewachsene“. Da war wohl halbwegs brauchbares Saatgut in Form von ehemals angegammelten Tomaten im Kompost.

Die Brombeeren reichen für Marmelade noch nicht aus, aber zum Naschen sind sie super. Die Büsche haben sich schon gut breit gemacht an der Gabionenreihe. Wir müssen schleunigst die restlichen Körbe füllen, damit die nicht zugewachsen sind, bevor alle Steine drin sind.

Zaunarbeiten

Als wir ins Haus zogen, gab es einen mehr oder weniger provisorischen Zaun, um das hintere Ende des Gartens mit Obstwiese und Kompost vom vorderen zu trennen. Als der Zaun aber nach und nach auseinanderfiel, spendierte mein Schwager ausrangierte Gabionenkörbe. Das Doppeltor, das wir gebaut hatten, hielt noch. Nun hat es das Ende seines Lebens wohl doch erreicht. Es hängt und bröckelt und ist eigentlich nur noch mit „Sie“ anzureden, damit es seinen Dienst noch tut.

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Lange habe ich darüber nachgedacht, wie ich mir ein Tor vorstelle an der Stelle. Ich mag Holz, aber zugleich wollte ich es auch ein wenig passend zu den Gabionen haben. Der Plan ist fertig. Da es sich bei unseren Körben um Gebrauchtware handelt, blieben große Stücke übrig, die keinen Korb mehr ergaben, zum Wegwerfen aber auch zu schade waren. Diese werden jetzt mit der Eisensäge um ihre Schlaufen erleichtert, dann halbiert und in einen Holzrahmen gesetzt. Fertig ist ein Torflügel. Soweit die Theorie. Die Praxis verlangt an der Stelle erst einmal stabile und einbetonierte Zaunpfähle, die das zu erwartende Gewicht der Torflügel auch halten können.

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Da der Pilot gerade Urlaub hat und das Wetter alles andere als sommerlich heiß ist, hat er gebuddelt. Bei unserem Lehmboden in der Regel kein echtes Vergnügen. Durch die fehlende Sommerhitze ist es aber machbar, weil der Boden nicht so steinhart ist wie in anderen Sommern. Fehlt noch Armierungsstahl und los gehts mit Beton gießen.