Nachdem gestern zwei nette Herren da waren und den Metallschuppen abgebaut, ins Auto verladen und mit einem Schein für einmal Eis essen mit den Kindern bezahlt hatten, blieb die Frage nach „was tun wir heute“ und spontan waren wir erfolgreich destruktiv.

Die Bodenplatte des Metallschuppens entpuppte sich als nicht ganz so leicht wie anfänglich gedacht. Der Errichter des Schuppens hatte beim Gießen der Platte ein Maschendrahtfeld in den Beton gelegt. Letztlich brach der Beton aber ganz gut in große Stücke und der Draht ließ sich dann durchschneiden. Die Platten verluden wir anschließend in mein Auto, die kleinen Teile sammelten wir in einer Bauwanne zusammen.

Zusammen mit dem Koniferenschnitt wanderte der Beton heute auf den Recyclinghof. Und weil das allein ja echt langweilig wäre … koche ich nebenbei Marmelade aus Pfirsichen und Traubengelee in rot und weiß aus eigenen Trauben ein.

Garten umgestalten

Lange schon schwelt es, das Thema vom größeren Fahrradschuppen. Letztlich ist und bleibt es eine Geldfrage. Dank eines Projektes, das zusätzliches Geld bringt, schien der Wunsch zum Greifen nah. Und das erste Mal gingen wir mit echten Ideen und Plänen schwanger. Trotz Hürden, trotz nur halbem Projekt aber dank Zuschuss bekommt der Wunsch nun Grundlage. Der Handwerker ist gefunden, der Plan steht und hat sogar amtliche Genehmigung (wobei der Bau genehmigungsfrei ist) und da in dieser Woche alle drei Lämmchen ausgeflogen sind, laufen hier seit gestern die Uhren etwas anders.

Leider habe ich das „vorher“-Foto vergessen und komme gerade nicht ans Bilderarchiv. Daher nun „ist“-Stand von gestern Abend.

Gut ein Dutzend mehr oder weniger schöne Koniferen bekamen einen Formschnitt, der ist zu dieser Zeit ja erlaubt. Da dabei kein Vogelnest zutage trat, durften sie endgültig das zeitliche segnen. Sonst hätten wir das Projekt schieben müssen. Der Metallschuppen wird heute abgebaut, den geben wir für kleines Geld noch mal ab. Danach muss das Kaminholz umgeschichtet werden, anschließend (oder parallel dazu) wird der rote Schuppen ausgeräumt und demontiert. Und an die Stelle der beiden Schuppen nebst Kaminholz kommt ein großer Komplex mit drei Räumen, jeder separat von außen zugänglich und mit Fenster für Tageslicht. Ein Fahrradschuppen, ein Geräteschuppen für Gartengeräte und ein Schuppenteil für Heu und Stroh.

Sommer

Die Natur in meinem Garten ist dieses Jahr komisch. Die Magnolie blüht gerade ein zweites Mal. Nicht so üppig wie im Frühjahr aber deutlich sichtbar. Ansonsten ist es Sommer, warm und trocken. So viel wie dieses Jahr habe ich noch nie wässern müssen, um Pflanzen zu erhalten.

Der Schmetterlingsflieder ist allerdings gut gewachsen und zieht inzwischen wunderbar Bienen und Schmetterlinge an. Sogar seltene Exemplare dürfen wir dieses Jahr bewundern.

Und am Wochenende dachte ich mir, ich nehme mal meine Glaskugel aus dem Büro mit und probiere mal Fotografie mit Kugel aus statt Lesen der Glaskugel. So ganz erschließt sich mir das technisch noch nicht. Und auch über den Sinn kann man streiten, außer dass es ganz lustig ist.

Wie ein bisschen Sommer…

… muten die derzeit 30 Grad tagsüber an. Wenn mich auch die Pollen manchmal heftig plagen, so kann ich die Finger doch nicht ganz still halten. Und so wässere ich den angehenden Gemüsegarten, in dem noch nix wächst – um das Unkraut rausziehen zu können. Das sitzt im trockenen harten Boden ziemlich fest. Ich plane das Füllen und Glätten des Loches, das noch mitten im Garten nervt. Und ich habe einem Dekostück seinen Platz zugewiesen.

Das gute Stück habe ich vor zwei oder drei Jahren bei meinem Schwager gesehen. Tendenz Schrottcontainer. Ich bat ihn darum, das Schmuckstück für mich aufzuheben. Das tat er, fand dann selbst Gefallen daran. Wir diskutierten. Letztlich zog das schwere rostige Teil zu uns. Stand rum. Wartete auf Zeit, Drahtbürste und Lack. Seinen Platz hat es nun eingenommen. Der Rest kommt hoffentlich den Sommer über.

Und ich freu mich wie Bolle, dass dieses Mal kein Frost kam. Das bedeutet, wir haben dieses Jahr wieder Kirschen – und die werden langsam rot. Und Äpfel und Birnen hab ich auch gesehen.

Und die Küken wachsen…

Urlaub im Garten

Das Hexenhaus für die Enten ist nun tatsächlich endlich fertig. Nach einem verregneten Herbst kam ein regnerischer Frühling und danach war kaum Sommer in Sicht. Aber im Urlaub meinte es das Wetter gut mit uns, so dass das Entendomizil jetzt rundherum seine Fassade nebst Schornstein hat.

Nebenbei haben wir Steine gestapelt und sind nun steinreich … und unsere noch leeren Gabionenkörbe sind nun gefüllt. Nun ziert eine wunderschöne Feldsteinbegrenzung unseren Garten und trennt Obstwiese, Gemüsegärtchen und Hausgarten.

Ich bau mir einen Zaun …

… als lustiges Upcycling-Projekt.

Mit fleissigen Helfern

Den Grossteil des Zaunes bilden die Deckel von Glastransportkisten, die bei uns in der Firma anfallen. Die Kisten selbst habe ich ja zu Hochbeeten aufgestellt. Hier und da wird sich ein Zaunfeld aus einer Palette wiederfinden, die „künstlerisch“ aufgewertet wird.

Das Gelände hinter dem Zaun soll im nächsten Jahr Gemüsegarten werden.

Der Garten ruft

Meine Upcycling-Hochbeete stehen. Das erste Schnittgut ist eingefüllt. Die Beete sollen eine Seite meines zukünftigen Gemüsegarten begrenzen. Die anderen zwei offenen Seiten wird ein zu den Hochbeeten passender Zaun gegen Hunde und ggf Enten schützen.

Die ersten Pfosten für den Zaun sind geschnitten. Die Zaunfelder brachten die Hochbeetkisten mit – es sind die Deckel.

Und wir haben uns nun endlich auch an die kniffelige Arbeit unseres Tores zum hinteren Garten gemacht. Die Pfosten stehen schon eine Weile, aber das Schneiden der Gabionengitter verzögerte sich und dann fehlte Zeit. Nun können wir aber demnächst das alte altersschwache Tor gegen ein neues austauschen.

Spielhaus

Ein grosser Schub Elan beim Kind, ein Stapel Palettenbretter, Hilfe vom elterlichen Patensohn. Und eine Mama, die das Regal, das frueher einmal der Fuss eines Meerschweinchenstalles war, noch mal aufmöbelte. Und schon kann das seit einem Jahr wartende Spielhaus fertiggebaut und bezogen werden. Nur das Klappfenster fehlt noch.

Früchte im Garten

garten

Es ist einfach nur schön, zu sehen, wie es wächst und gedeiht im Garten. Wir haben bereits diverses an Gurken geerntet und noch wachsen welche nach. Etliches ist zu Currygurken geworden, weil wir so viel Gurken „roh“ gar nicht essen können. Und das bei nur zwei Pflanzen. Und zu meinen zwei gesetzten Tomatenpflanzen gesellten sich inzwischen vier „wild gewachsene“. Da war wohl halbwegs brauchbares Saatgut in Form von ehemals angegammelten Tomaten im Kompost.

Die Brombeeren reichen für Marmelade noch nicht aus, aber zum Naschen sind sie super. Die Büsche haben sich schon gut breit gemacht an der Gabionenreihe. Wir müssen schleunigst die restlichen Körbe füllen, damit die nicht zugewachsen sind, bevor alle Steine drin sind.