Es war einmal ein Kaminholzschuppen …

… der stand auf einem Grundstück als Anschauungsobjekt. Dort war er irgendwie dieser Tage im Weg und sollte weg. Doch wer würde diesen Schuppen nehmen?

Zur gleichen Zeit sandte uns der liebe Gott einen Handwerker, der uns einen Kostenvoranschlag für einen großen Schuppen machte (nachdem andere sich auch nach einem halben Jahr nicht gemeldet haben) und auch Zeit dafür frei hat. Eben jener Handwerker hatte auch den Kaminholzschuppen gebaut und so kam beim Baugespräch im Garten eines zum anderen.

Nach Vorarbeiten unsererseits – nämlich Entfernen der Bepflanzung am von uns vorgesehenen Platz – kam heute der Schuppen an. Irre. Unglaublich. Die Männer waren stur und zirkelten in Millimeterarbeit den Transporter auf unser Grundstück. Dann ebneten sie, setzten Steine und sorgten für eine waagerechte Fläche. Sechs Männer hoben den Schuppen auf seinen neuen Platz. Geplant war er anders, aber da die Maße auf Schätzungen und nicht auf Messung beruhten, passte der vorgesehene Platz nicht. Wir änderten den Plan dann spontan. Und nun steht er.

Garten umgestalten

Lange schon schwelt es, das Thema vom größeren Fahrradschuppen. Letztlich ist und bleibt es eine Geldfrage. Dank eines Projektes, das zusätzliches Geld bringt, schien der Wunsch zum Greifen nah. Und das erste Mal gingen wir mit echten Ideen und Plänen schwanger. Trotz Hürden, trotz nur halbem Projekt aber dank Zuschuss bekommt der Wunsch nun Grundlage. Der Handwerker ist gefunden, der Plan steht und hat sogar amtliche Genehmigung (wobei der Bau genehmigungsfrei ist) und da in dieser Woche alle drei Lämmchen ausgeflogen sind, laufen hier seit gestern die Uhren etwas anders.

Leider habe ich das „vorher“-Foto vergessen und komme gerade nicht ans Bilderarchiv. Daher nun „ist“-Stand von gestern Abend.

Gut ein Dutzend mehr oder weniger schöne Koniferen bekamen einen Formschnitt, der ist zu dieser Zeit ja erlaubt. Da dabei kein Vogelnest zutage trat, durften sie endgültig das zeitliche segnen. Sonst hätten wir das Projekt schieben müssen. Der Metallschuppen wird heute abgebaut, den geben wir für kleines Geld noch mal ab. Danach muss das Kaminholz umgeschichtet werden, anschließend (oder parallel dazu) wird der rote Schuppen ausgeräumt und demontiert. Und an die Stelle der beiden Schuppen nebst Kaminholz kommt ein großer Komplex mit drei Räumen, jeder separat von außen zugänglich und mit Fenster für Tageslicht. Ein Fahrradschuppen, ein Geräteschuppen für Gartengeräte und ein Schuppenteil für Heu und Stroh.

Das kommt mir chinesisch vor …

Drei chinesische Gastkinder in zwei Jahren hinterlassen Spuren. Und viele kleine Gastgebergeschenke, von denen nur ein Bruchteil zum Verzehr geeignet ist. Der Rest ist Deko. Tüddelkram. Staubfänger. – Je nachdem, wie man das betrachtet halt. Aber irgendwie auch nett, zum Wegwerfen zu schade. Was tun? Eine ganze Weile lagen sie nun in der Schublade, während die Idee in meinem Kopf reifte. Jetzt haben sie ihren Platz gefunden, die bunten Aufhängerchen.

Der Ast stammt von unserer Krüppelweide, die wir vor etlichen Wochen radikal eingekürzt haben. Es ist einer von dreien, die ich für „spätere Zwecke“ geschält und getrocknet habe. Jetzt hängt er am Fenster und schenkt einen Hauch China.

Spielhaus

Ein grosser Schub Elan beim Kind, ein Stapel Palettenbretter, Hilfe vom elterlichen Patensohn. Und eine Mama, die das Regal, das frueher einmal der Fuss eines Meerschweinchenstalles war, noch mal aufmöbelte. Und schon kann das seit einem Jahr wartende Spielhaus fertiggebaut und bezogen werden. Nur das Klappfenster fehlt noch.

Nähkasten-Projekt

Es begab sich, dass ein Scheunenflohmarkt beworben wurde. Ich wollte da gern hin und letztlich waren wir alle zusammen da. Inhaltlich ein wenig enttäuscht, preislich irgendwie heftig teuer. Aber die Jüngste verguckte sich in das alte Nähkästchen. Es war seinen Preis eigentlich nicht wert, nicht mal den runtergesetzten. Aber es hatte den Charme eines Mama-Tochter-Projektes.

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Das Vorherbild habe ich vergessen zu machen. Erste Amtshandlung war das Abschrauben der seitlichen Streben. Die aufgeplatze Materialschicht von einer der Deckelplatten ist schon entfernt. Letztlich erscheint doch weniger zu machen als befürchtet. Wir lassen das Holz jetzt trocknen und schauen, ob noch mehr aufplatzt. Dann abschleifen, neu streichen, Querstreben anbauen bzw. eine neu bauen. Dafür wird noch ein wenig gemeinsame Zeit nötig sein.

Küchenschubfach – es geht weiter

Diesmal für eine liebe Freundin. Lange geplantes Projekt. Eigentlich sollte es die Schubfächer schon Weihnachten 2015 geben. Jetzt bin ich hoffentlich vor Weihnachten 2016 noch fertig.

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Horst kann derweil nichts erschüttern, der schläft seelenruhig trotz Stichsäge und Kreissäge in unmittelbarer Nähe.

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Zaunarbeiten

Als wir ins Haus zogen, gab es einen mehr oder weniger provisorischen Zaun, um das hintere Ende des Gartens mit Obstwiese und Kompost vom vorderen zu trennen. Als der Zaun aber nach und nach auseinanderfiel, spendierte mein Schwager ausrangierte Gabionenkörbe. Das Doppeltor, das wir gebaut hatten, hielt noch. Nun hat es das Ende seines Lebens wohl doch erreicht. Es hängt und bröckelt und ist eigentlich nur noch mit „Sie“ anzureden, damit es seinen Dienst noch tut.

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Lange habe ich darüber nachgedacht, wie ich mir ein Tor vorstelle an der Stelle. Ich mag Holz, aber zugleich wollte ich es auch ein wenig passend zu den Gabionen haben. Der Plan ist fertig. Da es sich bei unseren Körben um Gebrauchtware handelt, blieben große Stücke übrig, die keinen Korb mehr ergaben, zum Wegwerfen aber auch zu schade waren. Diese werden jetzt mit der Eisensäge um ihre Schlaufen erleichtert, dann halbiert und in einen Holzrahmen gesetzt. Fertig ist ein Torflügel. Soweit die Theorie. Die Praxis verlangt an der Stelle erst einmal stabile und einbetonierte Zaunpfähle, die das zu erwartende Gewicht der Torflügel auch halten können.

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Da der Pilot gerade Urlaub hat und das Wetter alles andere als sommerlich heiß ist, hat er gebuddelt. Bei unserem Lehmboden in der Regel kein echtes Vergnügen. Durch die fehlende Sommerhitze ist es aber machbar, weil der Boden nicht so steinhart ist wie in anderen Sommern. Fehlt noch Armierungsstahl und los gehts mit Beton gießen.

unser gemeinsames Holzprojekt, Bauphase 2 von 3

Nichts hält so lange wie ein Provisorium. Diese Weisheit zeigt sich auch bei uns immer wieder. Es begab sich vor einiger Zeit … na gut, es sind tatsächlich schon mehr als zwei Jahre … da begannen wir, unser Bett zu bauen.

Dann kam das Leben dazwischen. Wie so oft. Das Geld floss in andere, wichtigere oder als wichtiger definierte Dinge. Die Zeit ging für Familie, Job und Alltag drauf. Und man konnte ja schlafen, sehr bequem sogar. Aber nun gab es zu den Geburtstagen Baumarktgutscheine, die Freunde winkten mit dem Zaunpfahl. Jetzt gibt es Ferien für den Piloten mit Kindern aber ohne Frau. Denn die hat dank neuem Job gerade keinen Urlaub. Und während die Große in Schweden weilt und die beiden anderen gemeinsam, gegeneinander und mit Freunden spielen, nutzt der Gatte das durchwachsene bis nasse Wetter für Baumaßnahmen, die längst überfällig sind.

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Und so hat das Bett inzwischen vorn seine Blende bekommen. Und seinen Aufsatz am Kopfende nebst integrierten Steckdosen und Wechselschalter für die Nachttischlampen. Das Gegenstück der Wechselschaltung findet sich in der Blende am Fußende. Jetzt müssen noch die Kabel verlegt und angeschlossen werden, dann kommen mittig am Kopfende zwei Türen, rechts und links bleibt offen für Wecker, Bücher und Co.

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Aber heute ist es (noch) trocken, da steht das Bauprojekt der Jüngsten im Garten auf dem Programm.