Über Schaefchen

Das kreative Schäfchen stickt und bastelt gern, liebt es Marmelade einzukochen und mit der Kamera auch nicht alltägliche Bilder einzufangen. Das familiäre Schäfchen kümmert sich neben dem Beruf um drei Lämmchen, einen zu klein geratenen Hütehund, ein Baumkänguruh (gemeinhin Kaninchen genannt), den Partner des Baumkänguruhs und ein kleines Rudel Meerschweine. Das Alltags-Schäfchen steckt gern seine Nase in Bücher, empfindet Kochen und Backen als entspannend und liebt lange Spaziergänge. Das Sammel-Schäfchen sammelt - na was wohl? Na klar: Schäfchen! In Form von Plüschschafen, Büchern mit Schafen und anderen Dingen, die eindeutig schaf sind. Und heimlich träumt es von der eigenen kleinen Schafherde.

Frühling ist da …

Der Storch kreiste schon letztes Wochenende über unserem Garten. Die Spatzen zwitschern und sammeln Nistmaterial. Noch wohnen sie unter unserem Dach und weil das mit dem Dachdecker wohl wieder nix war, werden sie diesen Sommer dort noch wohnen. Seit Herbst versuchen wir einen Handwerker zu finden, der der Spatzenkolonie unter dem Dach Einhalt gebieten kann. Drei waren inzwischen da. Von keinem kam ein Angebot … und auch kein Lebenszeichen mehr. Der letzte reagiert auch nicht auf Nachfrage. *seufz*

Aber die Blumen blühen, die Obstbäumen zeigen Knospen und die Magnolie wird wohl spätestens am Wochenende die erste aufgebrochene Blüte zeigen. Die Enten legen fleißig Eier, seit Anfang der Woche lasse ich sie ihnen liegen.

Meinen geplanten Ikeaausflug habe ich abgesagt … der Wetterbericht fürs Wochenende sagt Gartenwetter voraus. Und das will ich ausnutzen, buddeln und harken, bauen und räumen und umpflanzen. Das Mittelkind hat mir letztes Jahr zum Geburtstag Gutscheine geschenkt. Einer heißt „Gartenarbeit“ – den mag ich einlösen, habe ich heute morgen angekündigt.

Urlaub

Wir hatten Urlaub. So richtig. Nur zu zweit. Keine Kinder. Kind klein bei Freunden, die uns auch ihr Ferienhäuschen überließen. Kind zwei mit Oma und Opa im Urlaub. Kind drei allein zu Haus – sie übernahm den Fütterdienst meiner „hässlichen Viecher“ und durfte dafür ihren Probenmarathon absolvieren. Eine liebe Freundin von uns war ihr „Backup“ für Notfälle.

Und wir? Wir hatten Ruhe. Wir haben sogar das Radio ausgelassen und einfach genossen. 5 Tage.

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Miau …

Das erste Lesezeichen ist fertig, das zweite im entstehen. Die Jüngste hat sich schon mal auf die Interessentenliste für das zweite gesetzt.

Die Idee stammt nicht von mir, das Doppelset gibt es bei Buttinette zu kaufen. Aber manchmal muss es eben auch mal sowas sein, insbesondere wenn das Motiv lustig ist.

Und weil ich das schon lange nicht mehr gemacht habe, hüpfe ich damit rüber zum Creadienstag.

Christophorus trifft …

… Kinder, Eltern, Großeltern. Das schon vor einer Weile ins Leben gerufene Angebot der Kirchengemeinde, welches einmal im Monat samstags stattfindet, war bislang nicht in unserem Fokus. Das Lämmchen, welches in die Zielgruppe fällt, mochte nicht. Doch als das Thema Trinität angesagt war, gab es die sehr spontane Entscheidung, dass wir doch mal reinschauen.

Im Februar hatten wir das Thema Vater. Wie muss ein Vater sein? Was muss ein Vater können? Was wünschen wir uns von einem Vater? Dazu gab es die Geschichte vom verlorenen Sohn. Erst erzählt, dann von den Kinder nachgespielt als Improvisationstheater. Anschließend gab es Kekse und Obst, Getränke und die beliebte Bastelrunde.

Samstag gab es nun das Thema Sohn. Wir beschäftigten uns mit den „Ich bin“-Aussagen Jesus, bewerteten sie für uns in Gesprächen. Verstehen wir sie? Was sagen sie uns? Womit haben wir Schwierigkeiten? Und zwischen Vesperpause und Bastelrunde sollten wir uns selbst erforschen und herausfinden, was uns Jesus persönlich als „Ich bin“-Botschaft sagen würde.

Was mich persönlich erstaunt, sind Aussagen und Gedanken der Jüngsten, die teilweise so gar nicht zu der Haltung „kein Bock auf Kirche“ passen. Die sehr tiefgründig sind. Die Christenlehregruppe ist ihr zu laut, die hat sie schon lange aus dem Programm gestrichen. „Christophorus trifft …“ scheint zu passen. Eine Runde aus Kindern und Erwachsenen, deutlich mehr Ruhe aufgund der großen Zahl an „Betreuungspersonen“. Und womöglich fällt auch die exklusive Mamazeit ins Gewicht, die sie dort hat.

Ich freue mich auf April, den heiligen Geist und die Möglichkeit, das Programm dann mitgestalten zu können.

Das Büro hat mich wieder. Der Husten wird mir noch eine Weile bleiben, wie das halt so ist mit Asthma. Ich versuche allerdings, mir weiterhin meinen Freiraum zu erhalten, den ich mühevoll erarbeitet habe.

Bei den Nähmädels habe ich den Schlafsack zusammengenäht inkl. Reißverschluss. Es sind noch Nähte zu schließen, noch Paspel zu machen, aber es sieht schon aus wie ein Schlafsack.

Ich sticke weiter, aktuell an Lesezeichen. Und aus der Bibliothek gab es wieder einen Stapel Bücher. Mit dabei ein dickes Notenbuch mit Popsongs. Bereits durchgeblättert und mit Markierzetteln versehen an den Liedern, die wir hier gemeinsam spielen wollen. Da freue ich mich schon drauf.

Zeitvertreib der letzten sieben Tage

gelesen:

  • Ulf Schiewe: Der Bastard von Tolosa (928 Seiten)

gehäkelt:

  • Haarschopf fürs Puppenkind

gekauft:

  • neue Stickereien – in dem Fall Lesezeichen
  • Reißverschlüsse für Schlafsack und neue Taschenprojekte
  • Uhrwerk für ein lange schwelendes Projekt

geschnitten:

  • Teile für den Puppenschlafsack inkl. Vlies

gehört:

  • alte Schallplatten querbeet von Klassik bis Puhdys
  • Silly
  • Wise Guys

gelernt:

  • Wie pflege ich ein Blechblasinstrument?
  • Waldhorn zu spielen erscheint machbar

genossen:

  • Paarzeit mit Essen beim Griechen, Workshop (siehe „gelernt“) und Bummel durch die Blechblasabteilung des Instrumentengeschäftes

Stickbild gegen Krankheitsfrust

Es kam drei Tage vor Weihnachten. Mit Husten, Heiserkeit und Schüttelfrost. Der Schüttelfrost war zu Weihnachten durch, der Rest blieb. Abhusten ging gut, ich machte mir wenig Sorgen. Mein Hausarzt hatte Urlaub, wie ich auch. Aber es blieb … Nun hat mich der Doc mit schwerer Bronchitis und damit einhergehenden Problemen mit meinem Asthma zwei Wochen strikt aus dem Verkehr gezogen.

Die Enten freut es, kann ich sie doch tagsüber rauslassen, sobald es hell ist. Mich ärgert es, ich hasse krank sein und das Liegenlassen von Arbeit im Büro.

Das Stickbild, an dem ich seit einem Jahr immer wieder arbeite, freut sich auch. Immer mal ein bißchen, immer mal wieder tagsüber ein Stückchen, so wie die Konzentration grad mitmacht. Irgendwie muss Frau ja die Zeit auf der Couch halbwegs sinnvoll nutzen.

Gesticktes

Die Mittlere hat ein Lesezeichen gestickt als Weihnachtsgeschenk.

Ich habe auch gestickt. Aber vergessen ein Foto zu machen vom Lesezeichen für den Klavierlehrer. Entstanden spontan und mit ein wenig Zeitdruck. Eine geschwungene Klaviatur und seine Initialien. Zusammen mit ein bisschen Schoki und einem Fröbelstern aus Notenpapier ein nettes kleines Präsent – findet die Mittlere.