Urlaub im Garten

Das Hexenhaus für die Enten ist nun tatsächlich endlich fertig. Nach einem verregneten Herbst kam ein regnerischer Frühling und danach war kaum Sommer in Sicht. Aber im Urlaub meinte es das Wetter gut mit uns, so dass das Entendomizil jetzt rundherum seine Fassade nebst Schornstein hat.

Nebenbei haben wir Steine gestapelt und sind nun steinreich … und unsere noch leeren Gabionenkörbe sind nun gefüllt. Nun ziert eine wunderschöne Feldsteinbegrenzung unseren Garten und trennt Obstwiese, Gemüsegärtchen und Hausgarten.

Ich bau mir einen Zaun …

… als lustiges Upcycling-Projekt.

Mit fleissigen Helfern

Den Grossteil des Zaunes bilden die Deckel von Glastransportkisten, die bei uns in der Firma anfallen. Die Kisten selbst habe ich ja zu Hochbeeten aufgestellt. Hier und da wird sich ein Zaunfeld aus einer Palette wiederfinden, die „künstlerisch“ aufgewertet wird.

Das Gelände hinter dem Zaun soll im nächsten Jahr Gemüsegarten werden.

Die Eroberung eines Garten

Anfangs skeptisch, aber unter Anleitung von Lisbeth dann deutlich souveräner erobert das Jungvolk den Garten. Lothar ist derweil in den vorderen Garten verbannt.

Das erste echte Bad. Eine Freude, ihnen dabei zuzusehen, wie sie es geniessen.

Inzwischen ist Lisbeth zu Lothar nach vorn gewandert. Die Zinkwanne ebenso. Die nächsten Wochen wird das so bleiben, bis die Jungen sich gegen ihren Vater zur Wehr setzen können. Dann sehen wir weiter.

Sie wachsen und gedeihen. Meine Jüngste hatte kurz nach dem Schlupf die Theorie aufgestellt, dass die dunkleren Küken ein Geschlecht und die hellen das andere haben. Ich sagte ihr, sie soll diese Idee mal im Laufe der Zeit überprüfen. Und siehe da: zwei der dunklen Küken zeigen inzwischen deutlich den weissen Halsring, den auch der Papa trägt. Da steckt also ein Erpel drin. Die Komplettlösung werden wir bald haben, erste Federansätze sind sichtbar und bald dürfte das Piepsen auch zur Entenstimme werden.

Der Garten ruft

Meine Upcycling-Hochbeete stehen. Das erste Schnittgut ist eingefüllt. Die Beete sollen eine Seite meines zukünftigen Gemüsegarten begrenzen. Die anderen zwei offenen Seiten wird ein zu den Hochbeeten passender Zaun gegen Hunde und ggf Enten schützen.

Die ersten Pfosten für den Zaun sind geschnitten. Die Zaunfelder brachten die Hochbeetkisten mit – es sind die Deckel.

Und wir haben uns nun endlich auch an die kniffelige Arbeit unseres Tores zum hinteren Garten gemacht. Die Pfosten stehen schon eine Weile, aber das Schneiden der Gabionengitter verzögerte sich und dann fehlte Zeit. Nun können wir aber demnächst das alte altersschwache Tor gegen ein neues austauschen.

Heute auf der BRALA

Dietmar Woitke und Jörg Vogelsänger gesehen. Politische Bildung für die Kinder. Rinder, Geflügel, Kaninchen und Bienen bewundert. Milchkühe bedauert. Wissen über Schafswolle kämmen und Schafarten erworben und uns im Bezug auf Schafhaltung weitergebildet. Passenden Weidezaun haben wir nebenbei ebenfalls besichtigt. Traktoren diverser Art gab es auch.

Die Tisch-Stuhl-Kombination ließen wir da. Sie hatte die falsche Farbe. 😉 Über den Preis kann man auch streiten, aber ich denke er war fair. Das Schaf musste auch dort bleiben. Aber die Enten haben jetzt eine Tränke. Die gab es in der Geflügelecke zu kaufen.

Und wo krieg ich jetzt einen alten Traktor her und zwei Sitze? Die dann natürlich grün-gelb werden müssen.

Piep, Piep

Sie wachsen und gedeihen. Mutter Lisbeth hat die 7er-Bande im Griff und schiebt sie auch schon mal mit Bestimmtheit aus den Planschbecken in Form von Blumentopfuntersetzern. Man kann beim Wachsen zuschauen. Inzwischen sind die Küken fast doppelt so groß wie am Tag ihrer Geburt. Lieblingsspeise derzeit: Erbsen und Karotten aus der Dose.