Abschied

Anderthalb Wochen gefüllt mit Terminen, mit Kinderlachen, mit müden Gesichtern bei den Teenagern, mit strahlenden Augen und jeder Menge Spaß sind zu Ende.

Heute morgen hieß es Abschied nehmen. Abschied von den zwei chinesischen Gastschülern, denen wir Unterschlupf gewährt haben. Die wir aufnehmen durften, weil noch Platz benötigt wurde. Am Rücktausch im Herbst nehmen wir ja nicht teil. Die Große will lieber für ein Auslandsjahr sparen. Die Mittlere durfte sich ausnahmsweise am Austausch beteiligen, obwohl sie erst 7. Klasse ist. Verweigert aber fliegen per se. Und so bleiben uns Erinnerungen, die liebvoll ausgesuchten Gastgebergeschenke, die Fotos und die Wärme im Herzen.

Total herzlich war auch die Abschiedskarte, die wir beim Frühstück überreicht bekamen. Bewegt, aber gefasst und ohne viel Tränen verabschiedeten wir uns. Der Liebste begleitete unsere beiden noch ein Stück des Weges, sie nahmen den selben Zug.

gestickt und zugenäht

Die Jüngste hängt nach 4 Jahren und trotz erheblichem Talent aus eigenem Entschluss und nach viel Nachdenken und Abwägen die Geige an den Nagel. Das Abschlusskonzert wollte sie partout nicht mehr mitspielen. Schade eigentlich.

Einmal hat sie nun noch Unterricht, zum Verabschieden und Geige abgeben. Und natürlich gibt es ein Abschiedsgeschenk für die tolle Lehrerin. Ein Lesezeichen mit gestickter Geige. Entstanden im Chaos des Chinaaustausches mit zwei chinesischen Gastkindern im Haus.

entspannen

IMG_20170214_060702

Das Schaf strickt wieder. Für das grosse Lämmchen. Und derzeit auch unter erschwerten Bedingungen, denn nach einer Hand-OP ist das Werkeln mit den Nadeln noch nicht ganz schmerzfrei.

Die Wolle ist schön. Hat das Kind sich im Handarbeitsladen ausgesucht. Reine Baumwolle und total weich, so wie sie das braucht.

Ratz Fatz – ein Rock

Und es begab sich zu einer Zeit, da ich Langeweile hatte und viel Zeit auf Blogs verbrachte, deren Autoren kreativ unterwegs waren und sind. So fand ich Frau Polly Pünktchen und ich fand ihre Anleitung für einen RatzFatz-Rock. Ich, die Jungfrau an der Nähmaschine. Ich, die ich froh sein kann, wenn eine Naht halbwegs gerade ist.

Wie so viele Projekte blieb die Idee liegen. Blöderweise aber erst, nachdem ich bereits den Stoff gekauft hatte, den ich mir dafür vorgestellt hatte. Und der mir beim Aufräumen unlängst wieder in die Hände fiel. Nun, wo das Kleid der Großen fertig und die Nähmaschine einmal warm war …

Weiterlesen

Ein Kleid fürs Konfirmantenkind

Es erschien wie die unendliche Geschichte. Doch nun neigt sie sich doch dem Ende. Alles fing an mit dem Wunsch des großen Lämmchens, ein Kleid nähen zu können. So mancher erinnert sich dunkel …

Nach vielen Knüppeln zwischen den Beinen bedingt durch den Alltag und zu wenig Nerven für Nähprojekte, die über meine bisherigen geraden Nähte hinausgehen, blieb das Kleid liegen. Aber ach … das Kind plante, es zur Konfirmation tragen zu wollen. Es half nichts, die letzten Tage mit schlechtem Wetter verbrachte ich nun endlich an der Nähmaschine.

IMG_20160426_104945

Weiterlesen

Genäht und gehäkelt

Hier ist derweil nur das jüngste Lämmchen am Basteln und Nähen und Häkeln. Ich komme zwischen Alltag und Bewerbungen zu nix Vernünftigem. Doch halt: ich habe angefangen, den Terassengarten zu säubern. Immerhin …

Das Kindelein derweil durfte unter Aufsicht einer Näherin ein Täschlein nähen. Stoff suchte sie sich selbst aus, Tragebänder auch. Sie hat gerissen und genäht und sogar das Umkrempelloch angefangen mit der Hand zusammenzunähen.

Ausserdem hat sie sich dem Häkeln zugewandt. Die liebe Handarbeitslehrerin hat ihr das erklärt und dank des Sets vom letztjährigen Nikolaus häkelt sie nun – noch recht fest, aber recht sauber, soweit ich das beurteilen kann.

Und damit darf sie heute zum Creadienstag.