Ich bau mir einen Zaun …

… als lustiges Upcycling-Projekt.

Mit fleissigen Helfern

Den Grossteil des Zaunes bilden die Deckel von Glastransportkisten, die bei uns in der Firma anfallen. Die Kisten selbst habe ich ja zu Hochbeeten aufgestellt. Hier und da wird sich ein Zaunfeld aus einer Palette wiederfinden, die „künstlerisch“ aufgewertet wird.

Das Gelände hinter dem Zaun soll im nächsten Jahr Gemüsegarten werden.

Der Garten ruft

Meine Upcycling-Hochbeete stehen. Das erste Schnittgut ist eingefüllt. Die Beete sollen eine Seite meines zukünftigen Gemüsegarten begrenzen. Die anderen zwei offenen Seiten wird ein zu den Hochbeeten passender Zaun gegen Hunde und ggf Enten schützen.

Die ersten Pfosten für den Zaun sind geschnitten. Die Zaunfelder brachten die Hochbeetkisten mit – es sind die Deckel.

Und wir haben uns nun endlich auch an die kniffelige Arbeit unseres Tores zum hinteren Garten gemacht. Die Pfosten stehen schon eine Weile, aber das Schneiden der Gabionengitter verzögerte sich und dann fehlte Zeit. Nun können wir aber demnächst das alte altersschwache Tor gegen ein neues austauschen.

Aufbewahrungskoffer

Beim Entrümpeln von Schwiegerpapas Keller kam so manches alte Stück zu Tage. Unter anderem Koffer aus Leisten und Sperrholz. Den kleineren schnappte sich die Große. Den großen Koffer von Onkel E. – inkl. Anschrift oben und an der Seite – wollte die Mittlere gern abstauben. Aber es fehlte die Antwort auf die Frage „Was willst du damit?“ Letztlich brachte ich es doch nicht übers Herz ihn in den Sperrmüll zu tun.

Der Gatte schliff die Spitzen der Schrauben ab, die nach dem Aufbrechen des Schlosses in der Vergangenheit eine Verletzungsgefahr darstellten. Ich säuberte den Koffer, verpasste ihm an der zukünftigen Unterseite Filzgleiter, baute eine Art Kistenscharnier an, was den Deckel am Runterklappen nach hinten hindert. Zuletzt gab es auf Wunsch der Mittleren einen Stoffbezug innen, den wir am Rand festgetackert haben. Und fertig ist … die neue Kuscheltierbox.

Sommerresidenz

Eine Sommerresidenz aus Paletten. Das Dreieck sind zwei Paletten mit Winkeln verschraubt. Die Rückwand besteht ebenso wie das Dach aus Brettern von alten Paletten. Der Boden wird, nach letztem Entschluss, auch eine Palette. Die steht schon in der Werkstatt und wartet darauf, dass ich ein defektes Brett austausche. Dann kommt Plane drauf und fertig. Die Tür muss ich noch bauen. Die wird ein Leistenrahmen mit Maschendraht oder alte Bretter und Plexiglas. Das ist noch unklar.

Lothar geht nach anfänglichem Zögern inzwischen wieder ganz selbstverständlich ins Hexenhaus und bewacht seine Ente tagsüber liebevoll.

Hochbeet mal anders

Lange habe ich mit Hochbeeten geliebäugelt, die Ausgabe für Material aber immer gescheut, weil es wichtigere Dinge gab. Jetzt erfüllt sich der Wunsch aber langsam doch. Ohne finanzielle Mittel einzusetzen.

Im Holzcontainer meines Arbeitgebers entdeckte ich vor einiger Zeit durch Zufall eine große Holzkiste. Dicke unbehandelte Bretter. Rechteckig. Stabil. Ich bekam die Erlaubnis, sie mitzunehmen. Inzwischen habe ich drei davon, zwei sind schon mal testweise aufgestellt. Die einzige Tücke ist, dass die Kisten kein Standardmaß haben sondern alle unterschiedlich sind. Das erschwert das Stapeln. Da sie aber einen Deckel mitbringen, ist immer Material für mindestens einen Aufsatz dabei.

Und so werden die Hochbeete langsam wachsen, aber der Anfang ist gemacht.

Zuckertüte ade

Im Rahmen der Zimmerumgestaltungen gab es natürlich nicht nur Möbel rücken sondern auch zeitgleich „ausmisten“. Bei der Mittleren mit dem „viel zu kleinen Kleiderschrank“ ergab sich so z.B. ein Umzugskarton voll zu kleiner Klamotten. Und Platz im Kleiderschrank. Die Papiertonne füllte sich nach und nach ebenso auffällig wie die Mülltonne. Bei der Jüngsten dank Abwesenheit ohne Geschrei, bei den beiden großen Mädels durch ihr eigenes Zutun.

Und mitten in diesen Aufräumaktionen steht die Mittlere mit ihrer bis dato schwer verteidigten Zuckertüte da, die längst die Spitze eingebüßt hat. Nun ja, sie ist inzwischen ja auch 6 Jahre alt … Eigentlich kann sie weg, aber uneigentlich …

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Ich habe das Problem in Absprache mit dem Kind pragmatisch gelöst.

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Ein Traktorbild mehr an der Wand. 🙂 Und ein auf sich, den Trennungsmut und die kluge Idee von Mama stolzes Kind.

Wäschekorb, made by Sperrmüllfund

Ich hatte von meinem neuen Bauprojekt und den kleinen Überraschungen dabei berichtet. Nun ist das Werk fast fertig. Das Gerüst steht. Es passt, wackelt und hat Luft – wie man bei uns so sagt.

Einzig der Wäschesack zum Sammeln der Schmutzwäsche fehlt noch. Doch der Stoff ist schon da und bereits zugeschnitten. Ich muss nur noch die Nähmaschine anmachen. Nur noch …