Wie ein bisschen Sommer…

… muten die derzeit 30 Grad tagsüber an. Wenn mich auch die Pollen manchmal heftig plagen, so kann ich die Finger doch nicht ganz still halten. Und so wässere ich den angehenden Gemüsegarten, in dem noch nix wächst – um das Unkraut rausziehen zu können. Das sitzt im trockenen harten Boden ziemlich fest. Ich plane das Füllen und Glätten des Loches, das noch mitten im Garten nervt. Und ich habe einem Dekostück seinen Platz zugewiesen.

Das gute Stück habe ich vor zwei oder drei Jahren bei meinem Schwager gesehen. Tendenz Schrottcontainer. Ich bat ihn darum, das Schmuckstück für mich aufzuheben. Das tat er, fand dann selbst Gefallen daran. Wir diskutierten. Letztlich zog das schwere rostige Teil zu uns. Stand rum. Wartete auf Zeit, Drahtbürste und Lack. Seinen Platz hat es nun eingenommen. Der Rest kommt hoffentlich den Sommer über.

Und ich freu mich wie Bolle, dass dieses Mal kein Frost kam. Das bedeutet, wir haben dieses Jahr wieder Kirschen – und die werden langsam rot. Und Äpfel und Birnen hab ich auch gesehen.

Und die Küken wachsen…

Pubertäres Hirn = Rumpelkammer?

Drei pubertäre Weiber im Haus kosten Nerven, Ohrenschmalz und manchmal auch Schlaf. Zwischen „rühr mich nicht an“, „du verstehst mich nicht“ und Kuschelanfällen, zwischen Kinderalbernheiten und grossem Zickenkrieg ist bei uns derzeit alles zu haben. Das schlaucht. Manchmal bin ich morgens froh, ins Büro flüchten zu können.

Irgendeins der Kinder muss am Wochenende Langeweile gehabt haben. Heute erwartete mich an der Tür von der Garage in den Hausanschlussraum das:

Wenn das mal nicht ein netter Hinweis auf das Chaos im Kopf ist, das gemeinhin bei Pubertieren auftritt. Auf jeden Fall hat sich jemand richtig Mühe gegeben.

Es piept wieder im Garten

Lisbeth durfte wieder brüten. Erwin hat seine Paula und die Schnatti und ist entspannt. Die vielfache Mama hat ein gesichertes Revier und ist nur unentspannt, wenn man den Piepsbällen zu nahe kommt. Wir hatten dieses Mal das Glück, auch beim Schlüpfen ein wenig zusehen zu können. Ein Erlebnis für mich, die Kinder und das kükenliebende Gastkind.

Man nehme einen Schrank, ein ausreichend großes Brett – in unserem Fall ist es das alte Reißbrett, an dem Schwiegerpapa einst vor vielen Jahren das Haus geplant hat, in dem jetzt Schwiegermama mit Freund wohnt – und Befestigungsmaterial. Und so entsteht aus reinem Pragmatismus ein kleines Arbeitseckchen zwischen Sekretär und Notenregal, auf dem die Nähmaschine ihren festen Platz hat ohne zu stören. Bleibt zu hoffen, das mein Plan aufgeht und sie dort nun auch häufiger genutzt wird, weil sie nicht immer ausgepackt werden muss sondern startklar ist.

Die Magnolie blüht. Das Mandelbäumchen auch – und jedes Jahr erinnert es mich daran, dass wir die lieben Spender des Bäumchens eigentlich schon lange mal wieder besuchen wollten. Früher dachte ich, wenn die Kinder größer werden, ist das leichter … stattdessen wird es schwerer.

Das Beet im hinteren Garten, dem ich im letzten Jahr einen Rand aus in Beton gesetztem Granit spendiert habe, ist nun endlich ein Beet. Die komplette Grasnarbe ist entfernt. Der Efeu, der aus dem Nachbargarten rüberwächst, wird jetzt an der Kante der alten hochkant eingesetzten Gehwegplatten abgeschnitten. Die Rhododendren haben einen neuen Schub Erde bekommen, der Lavendel ist aus den vorderen Garten nach hinten umgezogen. Ich hoffe, er wächst gut an.

Frühling ist da …

Der Storch kreiste schon letztes Wochenende über unserem Garten. Die Spatzen zwitschern und sammeln Nistmaterial. Noch wohnen sie unter unserem Dach und weil das mit dem Dachdecker wohl wieder nix war, werden sie diesen Sommer dort noch wohnen. Seit Herbst versuchen wir einen Handwerker zu finden, der der Spatzenkolonie unter dem Dach Einhalt gebieten kann. Drei waren inzwischen da. Von keinem kam ein Angebot … und auch kein Lebenszeichen mehr. Der letzte reagiert auch nicht auf Nachfrage. *seufz*

Aber die Blumen blühen, die Obstbäumen zeigen Knospen und die Magnolie wird wohl spätestens am Wochenende die erste aufgebrochene Blüte zeigen. Die Enten legen fleißig Eier, seit Anfang der Woche lasse ich sie ihnen liegen.

Meinen geplanten Ikeaausflug habe ich abgesagt … der Wetterbericht fürs Wochenende sagt Gartenwetter voraus. Und das will ich ausnutzen, buddeln und harken, bauen und räumen und umpflanzen. Das Mittelkind hat mir letztes Jahr zum Geburtstag Gutscheine geschenkt. Einer heißt „Gartenarbeit“ – den mag ich einlösen, habe ich heute morgen angekündigt.

Urlaub

Wir hatten Urlaub. So richtig. Nur zu zweit. Keine Kinder. Kind klein bei Freunden, die uns auch ihr Ferienhäuschen überließen. Kind zwei mit Oma und Opa im Urlaub. Kind drei allein zu Haus – sie übernahm den Fütterdienst meiner „hässlichen Viecher“ und durfte dafür ihren Probenmarathon absolvieren. Eine liebe Freundin von uns war ihr „Backup“ für Notfälle.

Und wir? Wir hatten Ruhe. Wir haben sogar das Radio ausgelassen und einfach genossen. 5 Tage.

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Miau …

Das erste Lesezeichen ist fertig, das zweite im entstehen. Die Jüngste hat sich schon mal auf die Interessentenliste für das zweite gesetzt.

Die Idee stammt nicht von mir, das Doppelset gibt es bei Buttinette zu kaufen. Aber manchmal muss es eben auch mal sowas sein, insbesondere wenn das Motiv lustig ist.

Und weil ich das schon lange nicht mehr gemacht habe, hüpfe ich damit rüber zum Creadienstag.

Christophorus trifft …

… Kinder, Eltern, Großeltern. Das schon vor einer Weile ins Leben gerufene Angebot der Kirchengemeinde, welches einmal im Monat samstags stattfindet, war bislang nicht in unserem Fokus. Das Lämmchen, welches in die Zielgruppe fällt, mochte nicht. Doch als das Thema Trinität angesagt war, gab es die sehr spontane Entscheidung, dass wir doch mal reinschauen.

Im Februar hatten wir das Thema Vater. Wie muss ein Vater sein? Was muss ein Vater können? Was wünschen wir uns von einem Vater? Dazu gab es die Geschichte vom verlorenen Sohn. Erst erzählt, dann von den Kinder nachgespielt als Improvisationstheater. Anschließend gab es Kekse und Obst, Getränke und die beliebte Bastelrunde.

Samstag gab es nun das Thema Sohn. Wir beschäftigten uns mit den „Ich bin“-Aussagen Jesus, bewerteten sie für uns in Gesprächen. Verstehen wir sie? Was sagen sie uns? Womit haben wir Schwierigkeiten? Und zwischen Vesperpause und Bastelrunde sollten wir uns selbst erforschen und herausfinden, was uns Jesus persönlich als „Ich bin“-Botschaft sagen würde.

Was mich persönlich erstaunt, sind Aussagen und Gedanken der Jüngsten, die teilweise so gar nicht zu der Haltung „kein Bock auf Kirche“ passen. Die sehr tiefgründig sind. Die Christenlehregruppe ist ihr zu laut, die hat sie schon lange aus dem Programm gestrichen. „Christophorus trifft …“ scheint zu passen. Eine Runde aus Kindern und Erwachsenen, deutlich mehr Ruhe aufgund der großen Zahl an „Betreuungspersonen“. Und womöglich fällt auch die exklusive Mamazeit ins Gewicht, die sie dort hat.

Ich freue mich auf April, den heiligen Geist und die Möglichkeit, das Programm dann mitgestalten zu können.