Schafsgekötteltes

  • zwischen Tür und Angel im Morgengrauen vor Heiligabend die Tasche fürs kleine Lämmchen fertiggestellt – und rechtzeitig verschwinden lassen, bevor das Kindelein hinter mir stand
  • Stricktuch brachte mir eine warme feste Umarmung ein
  • Saxophongurt des Piloten repariert, der Heiligabend den Geist aufgab
  • Friedenslicht aus Bethlehem bis zum zweiten Feiertag  gepflegt
  • demnächst auf dem Programm: Kerzen gießen aus Resten
  • Vorsatz 2019: endlich wieder an der Modellbahn bauen

Anbau

Nach dem Sommer war klar, dass hier vier Laufis wohnen bleiben: die alte Ente, die beiden neuen die wir nach dem Fuchsbesuch geholt hatten, die Ente der wir Asyl gewährt haben. Damit ergab sich die Notwendigkeit einen Plan zum Übernachten im Winter zu machen. Das grosse Domizil ist zwar bequem, aber nicht ausreichend dicht für Winterstürme.

Nach langem Hin und Her entschieden wir uns zu einem Anbau am Hexenhaus, eher selten als elegant schön. Aber praktisch. Ausserdem fand das neue Winterquartier seinen Platz im vorderen Garten, im Lichtkegel des Bewegungsmelders. Hier werden die Enten nun während der dunklen Jahreszeit wohnen.

Was lange währt …

… schafft es nun mit einem Jahr Verspätung und durchaus mit einem heißen Kopf-an-Kopf-Rennen unter den Weihnachtsbaum: die Puppe fürs Patentöchterlein.

Fertig war sie ja schon lange. Nur halt nackt. Der Schlafsack lief gut von der Hand, bis zu den Kleinigkeiten. Ebenso die Hose. Und dann kam die Bronchitis, die Nähmaschine die nicht wollte wie ich, die vielen Alltagssorgen und Mangel an Zeit alternativ Motivation. Aber die Tage habe ich mich festgebissen. Und heute war es soweit: das Puppenkind zieht unter den Weihnachtsbaum und wartet dort auf den ersten Feiertag und auf seine neue Mama.

Fertig. Knapp rechtzeitig vor Weihnachten. Faden vernähen, waschen, verpacken und auf russisch beschriften. Die Wolle gefällt mir gut. Gekauft habe ich vier Knäule, statt einem habe ich pro Richtung etwa anderthalb genutzt. Ich denke, die Wolle bestelle ich noch mal. Ein Knäul habe ich noch und ein bisschen Rest.

Fertig!

Er ist aufgebaut. Mit Türen und Fenster, mit Dach und Regenrinne (vielleicht kommt ja doch mal Regen). Mit drei Räumen. Und er duftet herrlich!

Jetzt heisst es ausfegen, Strom verlegen, Treppenstufe bauen, Beet neu anlegen.

Nächstes Jahr muss er dann gestrichen werden. Tendenz derzeit Lasur. In rotbraun ooder so.

Großbaustelle

Aus der von uns vorbereiteten Brache …

… wurde in dieser Woche eine kleine Großbaustelle. Aber die Männer waren schnell, echt gut und obwohl ich mir das sehr schwer vorgestellt hatte, dass und wie die hier übernachten, war es harmonisch und lustig. Wir tranken Erdbeerlikör und plauderten, soweit das machbar war. Schlafplatz fanden sie alle. Übers Wochenende hinterließen sie einen fast fertigen Schuppen, der den Namen eigentlich gar nicht verdient. „Palazzo protzo“ nennt mein Mann ihn liebevoll.

Es wird ernst …

Die erste Materiallieferung für den neuen grossen Schuppen ist da, die zweite unterwegs mit Lieferavis heute Abend. Es duftet nach Holz im Garten. Aufbau startet nach derzeitigem Stand zwei Wochen eher als geplant. Hach, ich freu mich wahnsinnig.

Die Rasenkantensteine und die Wurzeln der alten Hecke haben wir mit Hilfe eines Minibagger entfernt. Ein bis zwei Steine müssen bis zum Schuppenbau neu gesetzt werden. Die wären schon an Ort und Stelle, wenn der Schotter (noch so eine Überraschung) an der Stelle nicht wäre. In den ist kein Spaten reinzukriegen. Da brauch ich den Gatten mit dem Bohrhammer.