Keramik bemalen

Im Herbsturlaub haben wir die Zeller Keramik Manufaktur in Zell besucht. Während das Schäfchen durch den Werksverkauf schlenderte, verfestigte sich in den Lämmchen der Wunsch nach Keramik bemalen, um die Zeit bis zur anvisierten Werksführung zu überbrücken. Und so malten wir vier Weiber dann fleißig, während der Pilot sich auf das Fotografieren beschränkte. Ein Becher für den Schäfchenschreibtisch im Büro, die Lämmchen wollten lieber Teller.

Jetzt kamen unsere Kunstwerke glasiert und gebrannt in einem riesigen Karton, butterweich verpackt, heil bei uns daheim an. Die Jüngste hat ihren vollen Namen auf den Teller geschrieben (das hab ich kaschiert) und ihr derzeitiges Lieblingstier, die Mittlere ihren Nick nebst Lieblingstier und die Große lebte ihren Koreafimmel aus. Alle Teile haben kleine Glasurfehler, die sich – da hatte uns die Malerin aber gewarnt – durch zu viel Farbe ergeben. So bleiben sie Handabwasch, obwohl die Zeller Keramik sonst spülmaschinenfest ist.

Mein Becher steht derweil mit schokoladenüberzogenen Nüssen gefüllt vor meinem Bürobildschirm.

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