Zaunarbeiten

Als wir ins Haus zogen, gab es einen mehr oder weniger provisorischen Zaun, um das hintere Ende des Gartens mit Obstwiese und Kompost vom vorderen zu trennen. Als der Zaun aber nach und nach auseinanderfiel, spendierte mein Schwager ausrangierte Gabionenkörbe. Das Doppeltor, das wir gebaut hatten, hielt noch. Nun hat es das Ende seines Lebens wohl doch erreicht. Es hängt und bröckelt und ist eigentlich nur noch mit „Sie“ anzureden, damit es seinen Dienst noch tut.

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Lange habe ich darüber nachgedacht, wie ich mir ein Tor vorstelle an der Stelle. Ich mag Holz, aber zugleich wollte ich es auch ein wenig passend zu den Gabionen haben. Der Plan ist fertig. Da es sich bei unseren Körben um Gebrauchtware handelt, blieben große Stücke übrig, die keinen Korb mehr ergaben, zum Wegwerfen aber auch zu schade waren. Diese werden jetzt mit der Eisensäge um ihre Schlaufen erleichtert, dann halbiert und in einen Holzrahmen gesetzt. Fertig ist ein Torflügel. Soweit die Theorie. Die Praxis verlangt an der Stelle erst einmal stabile und einbetonierte Zaunpfähle, die das zu erwartende Gewicht der Torflügel auch halten können.

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Da der Pilot gerade Urlaub hat und das Wetter alles andere als sommerlich heiß ist, hat er gebuddelt. Bei unserem Lehmboden in der Regel kein echtes Vergnügen. Durch die fehlende Sommerhitze ist es aber machbar, weil der Boden nicht so steinhart ist wie in anderen Sommern. Fehlt noch Armierungsstahl und los gehts mit Beton gießen.

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