Creadienstag

Heute am Creadienstag wird genäht und gestrickt, werden Essensplanungen für die Konfirmation besprochen und Einladungen vorbereitet.

Mo hat endlich eine Hose, sogar eine Jeans! Auch eine Mütze und einen passenden Schal dazu nennt er inzwischen sein eigen.

Und eine Strickjacke ist in Arbeit. Ganz sicher alles andere als professionell, aber es scheint was zu werden. Ich habe mich nur bei der Wolle verschätzt. Alternativ mach ich was falsch. Wie gut, dass ich den Zettel der Wolle noch hatte – neue ist nun nämlich unterwegs.

Und damit hüpf ich dann heute mal zum Creadienstag. Einladungen zeig ich euch später.

Winterwonderland

Heiligabend liefen wir im T-Shirt durch den Garten. Der Weihnachtsmann warf den Sack aus der Luft ab mangels Schnee zum Landen.

Und dann kam die Bahn.

Während der Gatte sich um das elektronische Geraffel kümmerte, kribbelten meine Finger. Und dann tat ich, was ich schon lange mal machen wollte … ich griff in die Bilderrahmenkiste.

Und dann in den Karton „Landschaftsgestaltung“ der Modellbahn.

Wenns schon draußen keinen Schnee gibt, dann doch wenigstens drinnen. Und während dem Gatten beim späteren Einkauf eine Dreiwegeweiche in die Hand hüpfte, stöberte ich ein paar hungrige Hirsche auf. Gut, dass die Kaninchen im Garten ein Stängelchen Heu übrig hatten.

Mit einem LED-Lichtlein versehen, dessen Stromversorgung perfekt in den Abstand zwischen Rahmenrückwand und Wand passt, erfreut mich jetzt mein erstes Diorama. Besonders stolz bin ich auf den Schneemann – der ist nämlich selbst kreiert.

Frohes neues Jahr!

Ich hoffe, ihr seit alle gut reingerutscht ins neue Jahr.

Wir hatten Freunde da. Raclette, Fondue und Gespräche. Schnatternde Kinder. Und eine Jüngste mit Spaß am Feuerwerk der Nachbarn.

Anthea, das hier ist speziell für dich. Das Kind, das gespannt durchs Küchenfenster die Knallerei in der Straße vor Mitternacht beobachtet.

Ich sah sie. Ich dachte an dich. Ich schickte euch gedanklich gute Wünsche und nahm den Fotoapparat zur Hand. 🙂

Eine Weihnachtsgeschichte

Und es begab sich zu einer Zeit, da ein angehender junger Mann Holz und Säge, Kabel und Schalter, Gips und Farbe in die Hand nahm und zu bauen begann. Unter seinen Händen entstanden ein Stall und gegossene Figuren. Aber nicht irgendein Stall, sondern der Stall, der in der Weihnachtszeit viele Wohnzimmer schmückt. Vor dem Stall brennt ein kleines Feuer, an dem sich der Hirte mit seinen Schafen wärmen kann.

Innen haben Maria und Josef eine Bleibe gefunden, in der sie ihr Kind – das Jesuskind – in eine Krippe betten konnten. Und auch die heiligen drei Könige fanden den Weg und brachten ihre Gaben dar.

Vermutlich viele Jahre kam der Stall als Dekoration zur Weihnachtszeit zum Einsatz. Irgendwann blieb er auf dem Dachboden. Heute steht er bei uns. Und ich habe einen Kloß im Hals, wenn ich vor dem Stall stehe. Weil ich es als wahnsinnig grosses Geschenk empfinde, dass er uns anvertraut wurde. Und weil er einfach schön ist!Derzeit müssten die Hirten frieren, da die Stromversorgung einen Kurzen hat. Da trifft es sich, dass wir gerade alles haben, aber keinen frostigen Winter. Bei gut 10 Grad plus des nachts reichen die warmen Felle aus.

Maria und Josef, ihr Kind, die heiligen drei Könige und die Hirten mit ihren Schafen sind angekommen. Bei uns. In der Weihnachtszeit. In den Herzen.

Ich wünsche allen
eine besinnliche und ruhige Weihnachtszeit
und
einen guten Start in ein erfolgreiches Jahr 2016.

Krümel

Es ist größer als ein Kekskrümel. Auch sportlicher, weicher und gelegentlich lauter. Aber es ist „Krümel“.

Der dsungarische Zwerghamster wohnt nun seit Freitag bei uns. Wer da allerdings wen ausgesucht hat, darüber lässt sich streiten. Vier Hamsterchen lagen schlafend in ihrem Nest, als die Mädchen sich einen aussuchen wollten. Während als erste Amtshandlung die Transportbox ausgewählt wurde, steckte einer der Hamster die Nase aus dem Nest. Rappelte sich auf und lief dann vor den Mädchen ganz dicht an der Scheibe auf und ab und wieder zurück. Genug Zeit für mich, ihm in die Augen zu sehen und in die Ohren, die Bewegungsabläufe zu betrachten und das allgemeine Aussehen.

Ich wollte dem Kind einen mit mehr Streifen ans Herz legen, der sich kurz darauf auch aufrappelte und gucken kam. Aber nein … der kleine Fratz musste es sein. Nun denn …

Neugierig für drei ist er, quirlig und schwer begeistert von Labyrinth und Sandbadkiste. Und vom Laufrad.