Hochbeet mal anders

Lange habe ich mit Hochbeeten geliebäugelt, die Ausgabe für Material aber immer gescheut, weil es wichtigere Dinge gab. Jetzt erfüllt sich der Wunsch aber langsam doch. Ohne finanzielle Mittel einzusetzen.

Im Holzcontainer meines Arbeitgebers entdeckte ich vor einiger Zeit durch Zufall eine große Holzkiste. Dicke unbehandelte Bretter. Rechteckig. Stabil. Ich bekam die Erlaubnis, sie mitzunehmen. Inzwischen habe ich drei davon, zwei sind schon mal testweise aufgestellt. Die einzige Tücke ist, dass die Kisten kein Standardmaß haben sondern alle unterschiedlich sind. Das erschwert das Stapeln. Da sie aber einen Deckel mitbringen, ist immer Material für mindestens einen Aufsatz dabei.

Und so werden die Hochbeete langsam wachsen, aber der Anfang ist gemacht.

Nähkasten-Projekt

Es begab sich, dass ein Scheunenflohmarkt beworben wurde. Ich wollte da gern hin und letztlich waren wir alle zusammen da. Inhaltlich ein wenig enttäuscht, preislich irgendwie heftig teuer. Aber die Jüngste verguckte sich in das alte Nähkästchen. Es war seinen Preis eigentlich nicht wert, nicht mal den runtergesetzten. Aber es hatte den Charme eines Mama-Tochter-Projektes.

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Das Vorherbild habe ich vergessen zu machen. Erste Amtshandlung war das Abschrauben der seitlichen Streben. Die aufgeplatze Materialschicht von einer der Deckelplatten ist schon entfernt. Letztlich erscheint doch weniger zu machen als befürchtet. Wir lassen das Holz jetzt trocknen und schauen, ob noch mehr aufplatzt. Dann abschleifen, neu streichen, Querstreben anbauen bzw. eine neu bauen. Dafür wird noch ein wenig gemeinsame Zeit nötig sein.

Küchenschubfach – es geht weiter

Diesmal für eine liebe Freundin. Lange geplantes Projekt. Eigentlich sollte es die Schubfächer schon Weihnachten 2015 geben. Jetzt bin ich hoffentlich vor Weihnachten 2016 noch fertig.

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Horst kann derweil nichts erschüttern, der schläft seelenruhig trotz Stichsäge und Kreissäge in unmittelbarer Nähe.

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Hexenhaus

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„Lisbeth, wat tun die da?“

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„Lothar, lass mal die Menschlein werkeln. Komm, wir nehmen ein Bad.“ „Au ja, gute Idee!“

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Und die Menschlein werkelten. Zwei Hausseiten fertig, zwei fehlen noch. Dazu die Dachblenden. Und der Schornstein vom Hexenhaus wartet auch auf seinen Einsatz.

unser gemeinsames Holzprojekt, Bauphase 2 von 3

Nichts hält so lange wie ein Provisorium. Diese Weisheit zeigt sich auch bei uns immer wieder. Es begab sich vor einiger Zeit … na gut, es sind tatsächlich schon mehr als zwei Jahre … da begannen wir, unser Bett zu bauen.

Dann kam das Leben dazwischen. Wie so oft. Das Geld floss in andere, wichtigere oder als wichtiger definierte Dinge. Die Zeit ging für Familie, Job und Alltag drauf. Und man konnte ja schlafen, sehr bequem sogar. Aber nun gab es zu den Geburtstagen Baumarktgutscheine, die Freunde winkten mit dem Zaunpfahl. Jetzt gibt es Ferien für den Piloten mit Kindern aber ohne Frau. Denn die hat dank neuem Job gerade keinen Urlaub. Und während die Große in Schweden weilt und die beiden anderen gemeinsam, gegeneinander und mit Freunden spielen, nutzt der Gatte das durchwachsene bis nasse Wetter für Baumaßnahmen, die längst überfällig sind.

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Und so hat das Bett inzwischen vorn seine Blende bekommen. Und seinen Aufsatz am Kopfende nebst integrierten Steckdosen und Wechselschalter für die Nachttischlampen. Das Gegenstück der Wechselschaltung findet sich in der Blende am Fußende. Jetzt müssen noch die Kabel verlegt und angeschlossen werden, dann kommen mittig am Kopfende zwei Türen, rechts und links bleibt offen für Wecker, Bücher und Co.

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Aber heute ist es (noch) trocken, da steht das Bauprojekt der Jüngsten im Garten auf dem Programm.

Entenstall, die Dritte

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Bezugsfertig, just in time. Die Außenfassade kommt dann in den nächsten Wochen. Holz steht schon parat, ist aber grad feucht dank Regen.

Wunderbar rot-glitzernden Fussboden werden die Enten sicher zu schätzen wissen – oder auch nicht. Ich nehme an, sie schei… drauf.

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Und eine Nestumrandung habe ich heute morgen vor der Arbeit schnell noch „geschnitzt“. damit sie einen festen Platz für die Eier haben. Vielleicht mag die Ente sich ja nächstes Jahr auch etwas länger hinsetzen. Da lasse ich mich überraschen. Züchten werden wir nicht. Vielleicht lass ich ihr ein Ei …

Entenhaus, die Zweite

Draussen strahlende Sonne, 30 Grad. Die Garage ist kühl, verlockend angenehm. Es ist Sonntag, Ruhetag. Draussen sägen und bohren ist untersagt. Aber in den eigenen vier Wänden… Und so machen wir aus der Not eine Tugend und geniessen die Kühle der Garage.

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Rohbau. Eine Dachseite braucht noch Schindeln. Die Tür noch einen Riegel. Dann ist das Haus nutzbar. Es fehlt die nette Fassadengestaltung. Die kann aber noch kommen, wenn die Bewohner eingezogen sind. Der Plan dafür steht. Material ist in Aussicht.

 

Entenhaus, die erste

Ein Boden, zwei zukünftig unterschiedlich hohe Seitenwände, zwei Giebelwände und zwei Platten für ein schiefes Dach. Das ist das Rohmaterial, das Grundgerüst des Enten-Hexenhauses. Und ich konnte nicht wiederstehen und habe grüne Dachschindeln aus Bitumen gekauft. Ein bisschen Stil muss sein.

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