Bücher in Meter

Als mein herzensguter Schwiegerpapa verlauten ließ, dass er 3 Meter Bücher für uns bereithält, musste ich schmunzeln. Hielt ich es doch für eine Übertreibung. Und wurde eines Besseren belehrt. Tja, an der Stelle muss ich dann wohl Abbitte leisten.

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Die Bücher stammen unter anderen aus der Sammlung der Oma meines Mannes, die ich leider nicht mehr kennengelernt habe. Der Schwiegerpapa entrümpelt und alle Bücher, die er dabei aussortiert, kommen erst einmal zu uns. Werden hier unter die Lupe genommen und der Entscheidung unterworfen „hopp oder topp“ – heißt also, ob sie bei uns einziehen oder in den Wanderkarton wandern. Wobei mir heute ein kleines Vögelchen zwitscherte, dass es hier im Ort eine kleine Bibliothek gibt, die sich über Bücher freut. Die war mir gar nicht im Kopf präsent.

Ich muss eingestehen, dass ich gerade mit meiner eigenen Regel gebrochen habe. Oben im Regal stehen die Bücher jetzt dann doch zweireihig, weils sonst gar nicht passt.

Großputz = Frühjahrsputz

Für gestern auf der to-do-Liste: restlich Schubladen für die Küche bauen, Muffins backen, Küche putzen, Kleid mit Häkchen versehen, Dienstagsabholdienste für zwei Kinder, Abendessen für alle machen.

Gestern getan: Frauenfrühstück im Pfarrhaus, Schubladen gebaut, versprochene Muffins vergessen zu backen, Kuchen und Eis mit einem Freund, Abholdienst halbiert, Essen beim Imbiss geholt und Handtasche dort vergessen, in Rekordzeit Pizzamuffins gebacken und geliefert.

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Küchenputz? Och nööööö. Nicht mehr abends. Dafür heute. Nach letzten Handgriffen an den Schubladen. Mit Entrümpeln, Schubladen befüllen und Frühjahrsputz – also auch alle Oberflächen und so einmal schön gemacht. Hach ja … Und der Gatte hat mir den seit mehr als zwei Jahre auf dem Küchenschrank wartenden Kräutertrocknungsring endlich an die Decke gehängt. Die to-do-Liste für heute habe ich ignoriert und im Zuge des Aufräumens im Papiermüll versenkt. Mal sehen, wonach mir jetzt noch ist. Morgen ist auch noch ein Tag.

Großputz

Es ist Montag. Am Wochenende hat das große Tochterkind Konfirmation. Sie wird das gemeinsam genähte Kleid tragen. Mit einem weißen Shirt statt einer Dirndlbluse und einer weißen Schürze. Sie wird in der Kirche stehen, in der die Kämpferschwester getauft wurde. Es ist ein wenig, als würde sich ein Kreis schließen. Hätte die Mittlere nicht so gekämpft, hätte der Kampf meinen Glauben nicht gestärkt statt ihn zu zerstören – würde das große Kind dann dort stehen? Sie hat drei Jahre Konfi-Zeit hinter sich. Ein Jahr länger als üblich. Aber sie wollte sich ihrer Entscheidung sicher sein und ich wäre der letzte gewesen, der ihr diese Zeit nicht gegeben hätte.

Nun will so ein Fest ja gut vorbereitet sein. Das Kind hat das erste Mal ein soziales Umfeld und den Wunsch, ein paar Jugendliche einzuladen. Das macht die Party größer als von uns mal angedacht. Aber ich mag ihr das nicht verwehren. Das ist zu kostbar. Also wirbele ich diese Woche durchs Haus, egal wie sehr die Sonne draußen lockt.

Heute: Wohnzimmer

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Küchenupgrade

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Die drei Schubfächer an der langen Front unter dem Herd sind fertig. Letztlich gibt die Planung jetzt noch drei zu bauende Kästen vor: einer unter der Spüle, einer unter den Schubfächern daneben – beide ebenso gekoppelt wie die drei fertigen mit einer Blende. Und dann kommt noch ein ganz langes Fach, dass sich seitlich unter den Schränken hervorziehen lässt.

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Damit hat meine Küche – wenns fertig ist –  ein total tolles selbstgebautes Upgrade. Und ich freu mich auf den nächsten Baumarkteinkauf, bei dem ich das Material für ein solches Upgrade der Küche von Patentöchterchens Elternhaus kaufe. Da bin ich mir mit der Blende nicht schlüssig (es gibt noch keine), aber ich besuche die Tage das gelbblaue Einrichtungshaus und dann schau ich mal, ob ich die „Farbe“ herausbekomme.

Schubfächer für die Küche

Nach den schönen Sonnentagen ist das Wetter gerade eher grau. Couchwetter. Teewetter. Keine-Lust-auf-gar-nichts. Die Seele würde den ganzen Tag bei Kaffee, Tee und Schoki auf der Couch hängen. Der Kopf wehrt sich dagegen.

Also packte ich den Schweinehund beim Rüssel und schenkte der Nase den Geruch von Holz. Das tat auch der Seele gut.

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Umgesetzt wurde ein lange gehegter Plan für die Küche. Die ist in unserem Fall etwas höher als handelsüblich, was einen relativ großzügigen Raum unter den Küchenschränken zur Folge hat. Und damit der nicht weiter ungenutzt bleibt, bekommt er nun Schubfächer. IMG_20160412_112555 IMG_20160412_112644

Die ersten beiden sind fertig. Da ich dafür Restmaterial benutze mit dem Entschluss „was nicht passt, wird passend gemacht“, gleicht kein Schubfach dem anderen. Ist an der Stelle auch egal, denn letztlich bekommen sie alle die originale Blende der Küche. Das einzige, was dann den Zusatznutzen verrät, ist der Griff an der Blende. Um die Höhe optimal zu nutzen und weil die Küche auch unter den Schränken gefliest ist, haben die Schubkästen keine Rollen sondern nur Filzgleiter bekommen.

5 + 1 = echt eng oder Wohnzimmer

Als wir unser Haus kauften, beließen wir die Küche so wie sie war. Weil sie gut war und ist, weil sie uns genau so gefiel. Am Schönsten fanden wir, dass wir endlich einen Tisch in der Küche hatten und somit dort auch essen können. Nun bleiben Gäste bei uns GsD nicht aus. Ein Kind mehr ging immer noch irgendwie. Aber es war dann schon sehr kuschelig. Ein Erwachsener mehr war schon arg kompromisslastig oder sorgte für einen Umzug ins Wohnzimmer.

Bis der Gatte eine Idee entwickelte.

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Herbstliches

Es ist unverkennbar Herbst geworden. Beim Radfahren knacken Eicheln unter den Rädern, ich sehe Kastanien auf dem Gehweg liegen und die Bäume zeigen sich in roten und gelben Farben. Nicht zu vergessen: ich brauche inzwischen morgens eine Jacke. *brrr*

Herbst ist aber auch noch einmal Erntezeit. Mit zwei Kisten Fallobst bewaffnet zog ich nach nachbarschaftlichem Rasenmähen vondannen. Äpfel, die quasi direkt nach dem Apfelmuskochen in Kinderbäuchen verschwanden. Äpfel, die jetzt im Obstfach gelagert auf Verzehr warten. Und Äpfel, die sich ein Stelldichein mit der Handvoll Aroniabeeren, die ich dieses Jahr ernten durfte, und mit wunderbar roten Hagebutten gaben.Die letzten mit Mühe zusammengekratzen leeren Gläser sind nun mit – äußert leckerer – Marmelade gefüllt.

Und weil mich die Herbstfrüchte gar zu sehr anlachten, wanderten ein paar davon auf dem Weg zur Arbeit in meinen Rucksack. Ein paar davon werden wohl einen dekorativen Weg einschlagen. Die anderen begeben sich tapfer in die Höhle der Tiger.

Die verspielten Kätzchen sind froh über Abwechslung. Sie bekommen federgeschmückte neue Spielbälle und eine kleine Spielkiste mit Kastanien, in denen ich ihnen Leckerchen verstecke.Ich freu mich auf das Spielen heute Nachmittag nach Dienstschluss und schaue derweil mal beim Creadienstag vorbei. Vielleicht finden sich ja noch ein paar andere Ideen für herbstliche Früchte.

Tür zu!

Ja, die Tür ist zu. Nicht hier. Nein. Die Werkstatttür ist zu. Weil sie jetzt nämlich fertig ist und angebaut, kann man sie auch zumachen. Aufmachen lohnt nicht – die Wand daneben ist ja noch offen. Dafür ist die andere, bei der man auf dem Bild noch viel vom Grün des Nachbargartens sieht, seit dem Foto gewachsen. Ein bis anderthalb Reihen fehlen nur noch. Dafür muss ich aber erst wieder Holz besorgen und lasieren. Ein Griff fehlt ihr allerdings noch. Da bin ich mit meinen Gedankengängen noch nicht zu einem Entschluss gelangt.